RICHTIG DRÄNIEREN

25/05/20

Kämpfen auch Sie mit mangelnder Fitness? Wollen Sie nach dem Faulsein im Winter und der gezwungenen Bewegungslosigkeit durch das Virus wieder die Kontrolle über Ihren Körper zurückgewinnen?

 

Doch täuschen Sie sich nicht: Weniger Kalorien und mehr Bewegung sind nicht der richtige Weg, zumindest nicht der einzige. Manchmal sind Radikalkuren kontraproduktiv, da sie zu Störungen des hormonellen Gleichgewichts führen und sich negativ auf den Cortisolspiegel, der für den Stress verantwortlich ist, auswirken können.

Eine Diät macht man normalerweise nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern um schnell schlank und fit zu werden. Man isst deutliche weniger, verringert die Kalorienzufuhr, bewegt sich mehr und verbringt Stunden um Stunden auf dem Laufband oder in anstrengenden Spinning-Kursen. Auf die Euphorie über die ersten Erfolge folgt das Drama! Man nimmt nicht mehr ab und, was schlimmer ist, Fett und Wassereinlagerungen gehen erneut zum Angriff über.

Aus Frust macht man eine noch strengere Diät und treibt noch mehr Sport, meistens ohne die Anleitung eines professionellen Trainers, wodurch sich die Lage noch weiter verschlechtert.

 

Wenn Sie schon einmal eine ähnliche Situation erlebt haben, haben Sie sich sicher gefragt, warum! Warum hat der Versuch, wieder fit zu werden, häufig einen gegenteiligen Effekt? Warum wird das Abnehmen immer schwieriger, selbst wenn man Sport macht?

Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, doch zahlreiche Studien haben die Cortisolproduktion von Frauen auf Diät aller Altersstufen ins Visier genommen und bieten sehr nützliche Hinweise. Sehen wir Sie uns einmal an!

DIE BEDEUTUNG VON CORTISOL

Cortisol ist ein Hormon und für seine negative Wirkung als „böses“ Stresshormon bekannt. Tatsächlich spielt es eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Energie für den Organismus in besonders wichtigen Momenten, in der Regel nach dem Aufwachen, denn es mobilisiert den Zucker-, Fett- und Proteinhaushalt. Gleichzeitig bremst es alle Mechanismen im Körper, die Energie verbrauchen, wenn diese nicht notwendig sind, vor allem in den ersten Stunden nach dem Einschlafen. Außerdem wird Cortisol ausgeschüttet, wenn der Körper auf ein Gefahrensignal reagieren muss, und sinkt danach schnell wieder auf normal. Auch hier ist alles unter Kontrolle!

 

Wann wird die Sache also zum Problem? Bei einem chronisch erhöhten Cortisol-Spiegel: Dieser führt zu einem ausgeprägten  katabolischen Effekt, zur Verringerung der fettfreien Körpermasse, zu einem erhöhten  Körperfettanteil und einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Aber das ist noch nicht alles: Die Erhöhung der Wassereinlagerung aufgrund des Zusammenspiels von Cortisol mit den Mechanismen zur Eliminierung und Aufnahme von Natrium und Kalium ist der Grund dafür, dass die oben zitierten Radikalkuren nicht funktionieren.

ECHTE DRAINAGE DURCH EINWIRKEN AUF DEN CORTISOLSPIEGEL

Jetzt wissen Sie, warum Radikalkuren nicht funktionieren und Ihre Erwartungen nicht erfüllen. In einem besonderen Moment wie diesem, in dem die Gesundheit das ist, was wirklich zählt, sollte man von dem überalterten Konzept der „Drainage” ablassen und dem Organismus durch Absenken des Cortisolspiegels etwas wirklich Gutes tun.

Wie? Hier einige Tipps, die Sie sofort umsetzen können:

 

Verbessern Sie die Qualität Ihres Schlafs mithilfe von Atemübungen

 

Die Balance zwischen Schlafen und Wachen ist entscheidend, um den Cortisolspiegel auf Normalniveau zu halten. Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, trinken Sie nach Sonnenuntergang keinen Kaffee und keinen Alkohol und versuchen Sie, mindestens 7 bis 8 Stunden ohne Unterbrechung zu schlafen. Diese einfache Atemübung hilft Ihnen dabei:

  1. Legen Sie die eine Hand auf den Bauch und die andere auf den Brustkorb.
  2. Machen Sie Bauchatmung (die auf dem Bauch ruhende Hand sollte sich während des Atmens heben und senken, der Brustkorb bleibt ruhig).
  3. Atmen Sie 3 Sekunden ein und 3 Sekunden aus.
  4. Entspannen Sie Ihren Körper und geben Sie sich dem Schlaf hin.

 

Verbessern Sie Ihre Ernährung

 

Der Ernährungsstil kann starken Einfluss auf den Cortisolspiegel haben. Sie wissen bereits, dass es gute und schlechte Lebensmittel gibt.

In die erste Kategorie gehören Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index, ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl, Eier, Avocados, Soja), ballaststoffreiche Lebensmittel, Pflanzeneiweiß und Fischöl, das reich ist an Omega-3 und Omega-6. Einfachzucker und raffinierte Kohlenhydrate, ballaststoffarme Lebensmittel, gesättigte Fettsäuren (tierische Fette, Milch und Milchderivate wie Butter, Schmalz, Palmöl) und Weißbrot, vor allem als Konserve und mit langer Haltbarkeit, gehören zur zweiten Kategorie.

Versuchen Sie, sich so weit wie möglich mit Lebensmitteln der ersten Gruppe zu ernähren und ergänzen Sie Ihre Ernährung mit Nahrungsmitteln, die echte Verbündete von Cortisol sind: Zartbitterschokolade in Maßen, grüner Tee, Obst und Milchsäurebakterien. Trinken Sie viel Wasser: So trocknet Ihr Körper nicht aus und der Cortisolspiegel wird gehalten.

 

Trainieren Sie in Maßen

 

Intensives Training steigert den Cortisolspiegel unmittelbar nach dem Sport und ermöglicht die Erbringung der vom Organismus geforderten Leistung. Wenn Sie Sport nicht im Wettbewerb oder professionell machen, übertreiben Sie es nicht mit der körperlichen Aktivität: Legen Sie ein Ziel fest, erreichen Sie es, ohne zu übertreiben. Machen Sie jeden Tag konstant Sport und variieren Sie die Übungen oder die Sportart.

Auf diese Weise bleibt Ihr Organismus im Gleichgewicht und vermeidet, dass Sport zu Stress wird, der den Cortisolspiegel erhöht.

 

Lassen Sie ab von negativen Gedanken

 

Negative und destruktive Gedanken, die nicht enden wollende Stimme im Kopf, erhöhen das Stressniveau und somit auch die Cortisolproduktion.

Lernen Sie, sich des Stresses bewusst zu werden, und arbeiten Sie an sich, um negative Gedanken und Anzeichen körperlicher Spannung zu erkennen.  Stress und seine Auslöser bewusst zu erkennen, ist der erste Schritt, um ihn erfolgreich zu bekämpfen.

 

Gönnen Sie sich eine Drainagebehandlung mit Nuvola

 

Wenden Sie sich an ein Kosmetik- und Wellness-Zentrum, das Nuvola Experience anbietet, und tun sie sich – allein oder als Paar – mit einer auf Sie zugeschnittenen Drainagebehandlung etwas Gutes.

Sie werden mit einer leichten Emulsion aus Salz aus dem Toten Meer oder Epsom-Salzen und dränagefördernden ätherischen Ölen massiert. Sie schweben für 20 Minuten auf Nuvola, umhüllt von der Wärme des 36°C warmen Wassers: Das Trocken-Floating in Kombination mit dem osmotischen Effekt des Salzes unterstützt die Dränage von Wassereinlagerungen und das Salz macht Ihre Haut glatt und samtig weich.

Zum Abschluss eine dränierende Massage auf Soffio: leichte Bewegungen an den am stärksten von Wassereinlagerungen betroffenen Stellen, wie Oberschenkel, Knie und Fußknöchel, mit ein paar Tropfen ätherischen Öls, das auf die Lymphstationen getropft wird.

Dies alles im Warm-/Kaltwechsel nach Kneipp, mithilfe des Wagens Battista, der die notwendigen Zubehörteile erwärmt und abkühlt – für eine unvergessliche Behandlung!