BODY POSITIVITY: EINE VERÄNDERUNG, DIE IN UNSER ALLER HAND LIEGT

14/12/20

Das Thema Body Positivity gelangt immer mehr in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte. Der Begriff wurde 2010 von einer Gruppe von Plus-Size-Frauen geprägt, die ihre üppigen Körper in sozialen Netzwerken mit dem entsprechenden Hashtag feierten. Mit der Zeit ist daraus eine breite Bewegung entstanden, die einen liebevollen Umgang mit dem eigenen Körper fördert – auch wenn dieser den von den Medien diktierten Standands nicht entspricht.

 

Wir verinnerlichen nämlich immer künstlichere und unerreichbarere Schönheitsideale, die unser Körperbild beeinträchtigen und sich auf unsere psychische Gesundheit negativ auswirken – manchmal mit schwerwiegenden Folgen.

 

Liam Preston, der für die Marktkommunikation des Konzerns YMCA zuständig ist und hinter der Werbekampagne BeReal steckt, bekräftigt diese Idee: „Menschen, die ein negatives Selbstbild haben, erscheinen tendenziell nicht zu Vorstellungsgesprächen, heiraten seltener und fahren ungern in den Urlaub“, erklärt er, „und Studien zeigen zudem, dass sich 52% der Jugendlichen Sorgen um ihr Aussehen machen und dass sich 30% von ihnen isolieren und somit bestimmte Aktivitäten vermeiden, da sie kein Selbstbewusstsein haben“.

 

 

In gewisser Weise „nährt sich“ die Body-Positivity-Bewegung aus dem Body Shaming – der besorgniserregenden Tendenz, das Aussehen anderer Menschen öffentlich zu beurteilen und zu kritisieren – und setzt sich zum Ziel, seine negative Sprache in Akte der Liebe und der Selbstliebe zu verwandeln.

 

In den USA waren mehr als 90% der Mädchen und etwa 60% der Jungen im Jugendalter mindestens schon einmal Opfer dieser sozialen Geißel; aus diesem Grund richten sich die Influencer, die diese Bewegung vertreten, nicht nur an Social-Media-Plattformen, sondern auch an Schulen, um das Selbstbewusstsein und die Akzeptanz des eigenen Aussehens als Kompetenz an sich zu trainieren und aufzuwerten.

 

 

Und was, wenn die Lösung nicht darin liegt, unseren Körper zu akzeptieren, sondern darin, gar nicht daran zu denken?

 

Neben der Body-Positivity-Bewegung hat in den letzten fünf Jahren auch das Konzept der Body Neutrality an Bedeutung gewonnen. Dieser fortschrittliche Ansatz lehnt jegliche ästhetische Beurteilung des Körpers ab und betrachtet ihn nur im Hinblick seiner Aufgaben und der Verhalten bzw. mentalen Einstellungen, die seine Gesundheit und einwandfreie Funktion fördern.

 

 

Welche Rolle spielen wir als Wellness- und Schönheitsexperten in diesem Sinne?

 

Die Akzeptanz des eigenen Körpers bildet die Grundlage für körperliche und mentale Gesundheit im Alltag. Aus dieser neuen Erkenntnis heraus sind in den letzten Jahren viele Einrichtungen entstanden, die ihre Gäste bei der Erzielung eines psychophysischen Gleichgewichts im Rahmen umfassender Programme unterstützen.

 

Schon lange setzt das Wellness-Konzept Nuvola Experience den Akzent auf die Körperpflege als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, nach dem kosmetische Behandlungen kein Selbstzweck sind, sondern als regelrechte Wohlfühlerlebnisse zur Regeneration von Körper und Geist mit konkreten und lang anhaltenden Wirkungen gelten.

 

 

Nehmen wir das Thema Körpergewicht als Beispiel, da es unsere Branche dominiert und zudem dem Body-Shaming zugrunde liegt. Denken Sie, dass Stress und Gewichtsschwankungen nichts miteinander zu tun haben? Nichts ist falscher als das!

Das Stresshormon Cortisol beeinflusst die Aktivität des Hypothalamus, unserer Schaltzentrale für Hunger und Sättigung, und fördert somit unerwünschte Gewichtsveränderungen. Die Dry-Floating-Praxis spielt eine wesentliche Rolle beim Stressabbau, da sie den Cortisolspiegel senkt, Gefühle von Ruhe und Gelassenheit fördert und die mentale Präsenz im Hier und Jetzt steigert. Die Schwerelosigkeit und der Verlust jeglichen Halts helfen uns, den Weg zu unserem inneren Selbst wieder zu finden und die wesentlichen Faktoren für unser Wohlbefinden zu erkennen.

 

 

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