13. MÄRZ: WELTTAG DES SCHLAFES

13/03/20

Leiden Sie unter Schlaflosigkeit? Haben Sie Einschlafprobleme? Wachen Sie morgens müde auf?

 

Dann ist dieser Artikel vielleicht genau das Richtige für Sie. Hier einige Informationen über Schlafstörungen und die intelligente Nutzung von Licht.

SCHLAFLOSIGKEIT UND SCHLAFPARALYSE

Schlaflosigkeit wirkt sich – wie der Name schon sagt – sehr stark auf die Qualität der Erholung aus. Etwa 10% der Weltbevölkerung leiden darunter und etwa 8 von 10 Personen haben Schlafstörungen in Bezug auf die drei wichtigsten Aspekte des Schlafs: das Einschlafen, die Schlafdauer und die Qualität des Schlafs.

Zu den Hauptursachen für Schlaflosigkeit gehören Nachtarbeit und interkontinentale Flugreisen. In vielen Fällen ist Schlaflosigkeit durch häufige Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus bedingt. Weitere Gründe für einen schlechten Schlaf sind Stress und ungesunde Angewohnheiten wie Alkoholkonsum, Rauchen und eine ungeregelte Lebensführung.

Auch wenn Schlafstörungen bereits im Jugendalter auftauchen können, leiden hauptsächlich Erwachsene unter nächtlicher Schlaflosigkeit und Erschöpfung bei Aufwachen. Die Dauer und die Häufigkeit der Wachphasen ist direkt proportional zum Lebensalter, da die Fähigkeit des Körpers zur Produktion des schlaffördernden Hormons Melatonin mit zunehmendem Alter nachlässt.

 

Bei der Schlafparalyse handelt es sich um eine weniger häufig auftretende Störung, die sich dafür umso stärker auf die Lebensqualität auswirkt. Wer darunter leidet, wird diese Störung nicht so schnell vergessen: Dabei wacht man während der Tiefschlafphase, der sogenannten REM-Phase auf (nach dem Englischen „rapid eye movement“).

Während dieser Phase treten durch den Einfluss intensiver, traumbedingter Gehirnaktivität schnelle Augenbewegungen auf, während die Muskulatur durch entsprechende vom Gehirn stammende Signale blockiert bleibt. Wenn man während der REM-Phase aufwacht, kann es passieren, dass man sich vorübergehend nicht bewegen kann, obwohl man wach ist.

DIE BEDEUTUNG DES HERZRHYTHMUS

Der Tagesrhythmus ist eine Art innere Uhr, die die biologischen Aktivitäten des Organismus steuert. Schlafen und Wachen gehören zu diesen Aktivitäten, allerdings darf man nicht vergessen, dass auch andere wichtige Körperfunktionen wie die Körpertemperatur, der Blutdruck, die Herzfrequenz, die Hormonproduktion im Laufe des Tages regelmäßigen Verändern unterworfen sind. Diese fluktuierenden Veränderungen sind abhängig von spezifischen neuronalen Netzwerken, den sogenannten „Oszillatoren“, die normalerweise nach dem 24-Stunden-Rhythmus synchronisiert werden.

Es kann jedoch vorkommen, dass bestimmte externe Faktoren dieses gut abgestimmte Uhrwerk jäh in Verwirrung stürzen, darunter der Jetlag, von dem in den kommenden Wochen umfassender die Rede sein wird.

SCHLAF UND BLAUES LICHT: WIE HÄNGEN SIE ZUSAMMEN?

Im Widerspruch zu dem, was man womöglich denkt, stört blaues Licht den Schlaf, da es unserem Gehirn vormacht, dass Tag ist.

Damit sich der Herzrhythmus entsprechend regulieren und festlegen kann, wann unser Körper wach ist oder schläft, benötigt er Signale aus der externen Umgebung, vor allem Tageslicht und das Dunkel von Abend oder Nacht.

Tageslicht und weißes Licht enthalten Lichtwellen unterschiedlicher Länge, doch beide haben einen hohen Anteil von blauem Licht, das die Sensoren in den Augen dazu anregt, Signale an die innere Uhr im Gehirn senden, und so die Produktion von Hormonen wie Melatonin hemmt.

Ist man blauem Licht ausgesetzt, vor allem dem Sonnenlicht, bleibt man eher wach und ist besser gelaunt. Auch elektronische Geräte und Smartphones erzeugen eine große Menge an blauem Licht. Deswegen können sie, wenn sie vor dem Schlafengehen genutzt werden, unsere innere Uhr stören und die Melatonin-Produktion hemmen, was sich wiederum negativ auf die Qualität des Schlafs auswirkt.

 

 

Besonderheit: In den Kosmetikzentren und Beauty Spas mit Nuvola Experience ist die bei Männern beliebteste Behandlung das Floating auf Nuvola in Kombination mit blauem Licht: Vor einer wichtigen Sitzung oder nach einer durchgearbeiteten Nacht regeneriert es den Körper und den Geist und assoziiert die wohltuenden psychischen und physischen Wirkungen des Floatings mit der Auswirkungen des blauen Lichts in der Wanne und lässt die Entschlossenheit entstehen, die man für einen neuen Arbeitstag braucht.

 

ROTES LICHT GEGEN SCHLAFLOSIGKEIT

Wenn man Sie fragen würde, womit Sie rotes Licht in Verbindung bringen, würden Sie wahrscheinlich sagen: Leidenschaft, Energie, Adrenalin. Doch fördert rotes/orangefarbenes Licht den Schlaf, weil es von unserem Gehirn mit den Farben des Sonnenuntergangs in Verbindung gebracht und wird, wodurch die Melatoninproduktion angeregt und unser Körper auf den Schlaf vorbereitet wird.

Neuere Smartphones haben auch eine „Nachtmodus“-Funktion, mit der das Display in wärmeren Bernsteinfarben erscheint.

 

Besonderheit: Nuvola Experience hat ein „Schlaf-Programm“ entwickelt, das Kosmetikzentren und Beauty Spa für Kunden mit Schlafstörungen anbieten können: Ein Floating-Ritual auf Nuvola mit orangefarbenem Licht, gefolgt von einer entspannenden Massage auf Soffio mit rotem Licht und ätherischem Kamillenöl, begleitet von entspannter Hintergrundmusik und diffusem bernsteinfarbenem Licht.

MIT WENIGEN SCHRITTEN ZU EINEM BESSEREN SCHLAF

Wenn Sie an chronischen Schlafstörungen leiden, die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen, wenden Sie sich an spezialisierte Schlafzentren, wo Ihnen Fachleute helfen und die richtige Lösung für Sie finden.

 

Wenn Ihre Schlafstörungen – wie bei den meisten von uns – auf schlechte Gewohnheiten oder zu viel Stress zurückgehen, dann haben wir ein paar einfache Tipps für Sie:

 

  • Vermeiden Sie ab dem späten Nachmittag blaues Licht;
  • Nutzen Sie für Ihre Lebensgewohnheiten ab dem späten Nachmittag rotes oder orangefarbenes Licht (Behandlungen im Spa, Regulierung des Smartphone-Displays, Beleuchtung zu Hause);
  • Verwenden Sie Kosmetikprodukte in warmen Farben (bernstein-, talkum-, vanille-, schoko-, milchfarben);
  • Trinken Sie entspannende Lavendeltees;
  • Verwenden Sie natürliche Wirkstoffe wie Baldrian;
  • Gehen Sie zu regelmäßigen Uhrzeiten schlafen und treiben Sie regelmäßig Sport.